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Skitourenbekleidung richtig waschen: Anleitung & Tipps

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    Vorteile des richtigen Waschens & Pflegens von Skitourenbekleidung

    Warum überhaupt waschen? Aus mehreren Gründen:

    • Hygiene: Das Naheliegendste ist das Thema Hygiene. Durch regelmäßiges Waschen von Skibekleidung werden Schweiß, Hautschuppen, Körperöle und Schmutz entfernt, wodurch unangenehme Gerüche vermieden und Bakterien kein Nährboden geboten wird.  
    • Lebensdauer verlängern: Das Waschen hilft aber auch dabei, die Lebensdauer zu erhöhen. So schaut deine Skitourenbekleidung auch nach mehreren Saisonen noch hervorragend aus und behält zuverlässig ihre Form. Neues Equipment ist daher noch nicht nötig.  
    • Besondere Eigenschaften erhalten: Sowohl Atmungsaktivität als auch Imprägnierung können mit der Zeit nachlassen, haben sich Schmutzpartikel und Rückstände in den Materialien angesammelt. Regelmäßiges Waschen und Imprägnieren schützen das Material.

    Skitourenbekleidung waschen: per Hand oder in mit der Waschmaschine?

    Grundsätzlich kannst du deine Skitourenkleidung auch per Hand waschen. Wir empfehlen dir dennoch die Waschmaschine – und zwar aus folgenden Gründen:

    • Effizient: Maschinenwäsche ist bei Outdoor- und Funktionskleidung oft sinnvoller und wirkungsvoller als die Handwäsche.
    • Spezifisch: Waschmaschinen verfügen mittlerweile über Programme, die perfekt auf die Charakteristika von Skitourenbekleidung abgestimmt sind.

    Ausnahme: Empfindliche Kleidungsstücke bedürfen oft spezieller Pflege:

    • Textilhandschuhe: Wasche diese lieber per Hand und verwende dafür lauwarmes Wasser und ein mildes Waschmittel. Danach nicht auswringen oder fest reiben, um die Membran nicht zu zerstören.
    • Lederhandschuhe: Diese haben in der Waschmaschine nichts verloren. Reinige sie mit einem weichen Tuch und trage danach eine spezielle Lederpflege auf.

    Skitourenbekleidung in der Waschmaschine waschen

    Beim Waschen der Skitourenbekleidung in der Waschmaschine gibt es ein paar Punkte, die du beachten solltest:

    Ist dieses noch vorhanden, liefert es dir wichtige Hinweise in puncto Waschtemperatur und Behandlung.

    Denk daran, ähnliche Farben und Stoffe zusammen zu waschen. Wir empfehlen sensible von robusteren Teilen zu trennen. So wird die Gefahr minimiert, dass etwa Klettverschlüsse von Hardshelljacken Seamless-Kleidungsstücke beschädigen.

    Manche Kleidungsstücke werden im nassen Zustand ziemlich schwer. Überlade die Trommel daher nicht und wasche die Kleidungsstücke im Zweifelsfall lieber einzeln.

    Nutze ein spezielles Waschmittel, das für Outdoor- und Funktionskleidung geeignet ist und dosiere dieses sparsam. Alternative: normales Flüssigwaschmittel.

    Weichspüler ist ein absolutes No-Go, denn er kann die Performance der Membran und DWR-Imprägnierung deiner Skitourenkleidung beeinträchtigen.

    Verfügt deine Waschmaschine über ein Programm für Funktionswäsche, entscheide dich hierfür. Was auch geht: Schonwaschgang mit 600–800 Umdrehungen.

    Für die meisten Kleidungsstücke (abgesehen von Daune und Wolle) passen 30 °C. Das verhindert, dass die Fasern deiner Skitourenbekleidung beschädigt werden.

    Skitourenbekleidung trocknen: an der Luft oder im Trockner?

    Nach dem Waschen muss die Skitourenkleidung noch trocknen, wobei du zwei Möglichkeiten hast:

    ·        An der Luft: auf einem Bügel an einem gut belüfteten Ort, auf einem Wäscheständer oder einer -leine – nicht in der direkten Sonne oder auf dem Heizkörper! Alle Taschen und Belüftungsverschlüsse öffnen, damit Feuchtigkeit gut entweichen kann.

    ·        Im Trockner: Kleidungsstück vorher wieder auf rechts drehen und leicht ausschütteln, Pflegeetikett in puncto Temperatur und Besonderheiten checken, Synthetikprogramm wählen oder manuell einstellen (maximal 60 °C und 40–50 Minuten reichen in der Regel aus)

    Häufigste Fehler beim Waschen von Skitourenbekleidung

    Vermeide unbedingt folgende Don’ts:

    Weichspüler kann die Membranen der Textilien verstopfen und somit die Atmungsaktivität sowie wasserabweisende Funktionen negativ beeinflussen.

    Substanzen wie Bleichmittel sind zu aggressiv für die Materialien.

    Zu heißes Wasser setzt der Imprägnierung zu und kann die Skitourenkleidung verformen.

    Nicht jedes Skitourenkleidungsstück verträgt die Trocknung im Trockner – achte unbedingt auf das Etikett!

    Hohe Drehzahlen schwächen Nähte und andere empfindliche Stellen und können Laminierungen beschädigen.

    Öfter als gedacht, werden Skitourenkleidungsstücke in nassem Zustand im Rucksack vergessen.

    Häufig gestellte Fragen zum Waschen von Skitourenbekleidung

    Deine Skitourenkleidung musst du nicht nach jedem Tragen waschen, sondern nur dann, wenn sie sichtbar verschmutzt ist oder du sie einige Tage lang stark beansprucht hast. Eine Reinigung nach einem mehrtägigen Skiurlaub ist empfehlenswert.

    Moderne Skibekleidung kannst du in der Regel in die Waschmaschine geben – achte dabei aber unbedingt auf niedrige Temperaturen, die richtige Schleuder-Drehzahl sowie das passende Waschmittel. Wichtige Hinweise dazu liefert dir das Pflegeetikett.

    Spezialwaschmittel, die optimal auf die Charakteristika von Sportkleidung abgestimmt sind, sind deine erste Wahl. Alternativ kannst du auf ein flüssiges Feinwaschmittel zurückgreifen. Dosiere das Mittel sparsam und verzichte auf Waschmittel in Pulverform oder Weichspüler.

    Ja, du kannst normales Flüssigwaschmittel für Dermizax- oder Pertex-Kleidungsstücke verwenden, solange es mild ist, sparsam dosiert wird und keine Weichspüler oder Bleichmittel enthält. Ein Spezialwaschmittel für Funktionskleidung ist somit nicht zwingend erforderlich. Verwende jedoch kein Pulverwaschmittel, da dieses die Poren der Membran verstopfen kann.

    Nein, häufiges Waschen macht die Membran von Funktionskleidung (wie Dermizax) in der Regel nicht kaputt. Im Gegenteil: Regelmäßiges Waschen ist notwendig, um die Funktionsfähigkeit der Membran zu erhalten, da Schweiß, Hautfette und Schmutz die Poren verstopfen und die Atmungsaktivität einschränken können.

    Nein, Weichspüler ist ein absolutes No-Go, denn er kann das Material deiner Skitourenbekleidung schädigen.

    Grundsätzlich empfehlen wir, Skitourenbekleidungsstücke separat zu waschen und mit ähnlichen Farben zu kombinieren. Wir raten auch dazu, ähnliche Materialien in die Trommel zu geben und in jedem Fall sensible von robusteren Teilen zu trennen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass etwa Klettverschlüsse von Hardshelljacken Seamless-Kleidungsstücke beschädigen können.

    Viele modernen Skitourenbekleidungsstücke dürfen bereits in den Trockner. Dies reaktiviert oft die wasserabweisende Imprägnierung (DWR). Wichtig ist, immer das Pflegeetikett zu beachten, Schonprogramme zu wählen, mit niedriger Temperatur zu arbeiten und den Trockner nicht zu überladen. Gibt es keine konkreten Angaben zum Thema Wäschetrockner auf dem Etikett, weiche lieber auf das Trocknen an der Luft aus.

    Grundsätzlich musst du deine Skitourenkleidung nicht bügeln, je nach Pflegeetikett ist dies aber bei manchen Skibekleidungsstücken möglich. Spare dabei in jedem Fall Druckmotive aus. Möchtest du die Textilien hingegen imprägnieren, kann es danach sinnvoll sein, sie zu bügeln – allerdings nicht zu heiß! – oder den Trockner zu nutzen.

    Der richtige Zeitpunkt, um die Skijacke neu zu imprägnieren, ist dann, wenn Wasser nicht mehr in Tropfen abperlt, sondern vom Oberstoff aufgesogen wird.

    Sonnencreme-Flecken am Kragen entfernst du am besten, indem du den Fleck mit einem Fleckenspray oder alternativ Gallseife vorbehandelst, 15–30 Minuten einwirken lässt und anschließend mit warmem Wasser ausspülst.

    Um Schweißgeruch zuverlässig aus der Skitourenbekleidung zu bekommen, solltest du diese regelmäßig lüften und waschen. Insbesondere Baselayer, die näher am Körper getragen werden, brauchen einen regelmäßigen Waschgang.

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