Zurück zur Übersicht

Daunenjacke: Wie waschen und trocknen? Alle Infos zu Waschmittel, Temperatur & Co.

Springe zu

    Daunenjacke nur dann waschen, wenn es nötig ist

    Bei deiner Daunenjacke gilt die Devise: Weniger ist mehr. Wasche sie daher nur, wenn sie sichtbar schmutzig ist oder einen starken Schweißgeruch angenommen hat. Der Grund: Häufiges Waschen kann die empfindlichen Daunen entfetten oder verklumpen und damit die Bauschkraft sowie Isolationsfähigkeit mindern. In vielen Fällen reicht Auslüften aus.  

    Wir von Martini Sportswear haben zukünftig auch eine Jacke mit DWR-Daunen im Sortiment, also eine, die imprägniert ist. Dadurch nimmt sie Feuchtigkeit nicht so schnell auf und das Risiko, dass sie im nassen Zustand rasch verklumpt, sinkt ein Stück weit. Ein Vorteil, wenn du sie für schweißtreibende Aktivitäten nutzt. Dadurch musst du sie weniger häufig waschen. 

    Daunenjacke per Hand oder mit der Waschmaschine waschen?

    Deine Daunenjacke kannst du sowohl per Hand – zum Beispiel in der Badewanne – als auch mit der Waschmaschine waschen. Wir empfehlen dir allerdings die zweite Option, denn zum einen ist die Handwäsche sehr aufwändig und zeitintensiv, zum anderen sind moderne Waschmaschinen schonender zu Textilien und du kannst ein besseres Ergebnis erwarten.

    Daunenjacke in der Waschmaschine waschen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

    Du möchtest die Waschmaschine für die Reinigung deiner Daunenjacke nutzen? Dann ist das zu tun:

    Wichtige Hinweise sind hier zu finden.

    Wasche die Daunenjacke separat, denn sie braucht viel Platz. Deine Trommel sollte hierfür ein Fassungsvermögen von mindestens 6 Kilo haben.  

    Wenn nicht anders angegeben, wähle ein Fein- oder Wollprogramm bei 30 °C. Die richtige Temperatur ist beim Waschen der Daunenjacke entscheidend.

    Reduziere die Schleuderzahl auf 400 bis maximal 800 Umdrehungen – zu heftiges Schleudern kann die Daunen beschädigen.

    Dieser ist nach der Hauptwäsche wichtig, um Restfeuchtigkeit zu eliminieren.

    Ist die Waschmaschine fertig, kannst du die Daunenjacke vorsichtig herausholen. Vorsichtig deshalb, weil Daunen Sensibelchen sind – sie sind nach dem Waschen oft noch nass und schwer, wodurch es leicht zu Rissen kommen kann. Also lieber langsam und bedacht vorgehen!

    Daunenjacke waschen: Die häufigsten Probleme & was du tun kannst

    Auch wenn die wichtigsten Handgriffe rasch erklärt sind, kann es beim Waschen der Daunenjacke zu unvorhergesehenen Problemen kommen. Wir haben daher die wichtigsten Tücken aufgelistet und zeigen dir, was du in jedem Fall tun kannst:

    Wie bekomme ich eine Daunenjacke wieder fluffig? Mit dieser Frage müssen sich so manche Daunenjackenbesitzer herumschlagen. Die Antwort lautet: Du musst den Daunen dabei helfen, wieder in ihre dreidimensionale Struktur zurückzufinden. Denn beim Waschen fallen die Daunen in sich zusammen, verklumpen und isolieren in Folge nicht mehr so gut. Lockere daher die Daunenfüllung vorsichtig, aber gut auf und löse eventuelle Klumpen. Hierbei kann dir dein Trockner helfen, den du zusätzlich mit speziellen Trocknerbällen oder 2–3 Tennisbällen bestückst. 

    Eine verklumpte Daunenjacke rettest du am besten, indem du diese erneut im Trockner bei niedriger Temperatur mit Tennisbällen oder Trocknerbällen für ca. 1 Stunde trocknest. Die Bälle lockern die Daunen auf und verteilen sie wieder. Diesen Vorgang kannst du durchaus 3–4x wiederholen. Zwischendurch die Jacke mehrfach gut ausschütteln und per Hand aufklopfen, um Klumpen zu lösen. Haben sich die Klumpen speziell in den Ecken des Kragens oder am Saum gebildet, schiebe diese einfach sanft in die Mitte der Kammern. Dort lösen sie sich rascher auf.

    Eine nach dem Waschen übelriechende Daunenjacke ist meist ein Zeichen für Restfeuchtigkeit im Inneren. Denn Daunen beginnen zu faulen, sind sie noch nicht zu 100 % trocken, was den muffigen Geruch verursacht. Die Lösung ist in der Regel ein erneutes, gründliches Trocknen im Wäschetrockner. Essenziell dabei: eine niedrige Temperatur und Tennisbälle, um die Daunen wieder aufzuplustern.

    Häufigste Fehler beim Waschen von Daunenjacken

    Vermeide unbedingt folgende Don’ts:

    Weichspüler ist bei Daune ein absolutes No-Go. Denn er setzt sich in den Daunen fest und verklebt die Federn.

    Zu heißes Wasser setzt den Daunen zu und kann die Isolationsfähigkeit der Jacke beeinträchtigen.  

    Hohe Drehzahlen schwächen die Daunen und können die Jacke unbrauchbar machen.

    Dieser ist wichtig, um Restfeuchtigkeit zu entfernen.

    Daunen brauchen viel Platz – je größer die Trommel und je weniger andere Kleidungsstücke sich darin befinden, desto eher werden die Daunen beim Waschen nicht komprimiert und beschädigt.

    Kommt das Kleidungsstück aus dem Trockner, ist es meist noch restnass. Es muss nun zuerst richtig trocknen, bevor es zurück in den Schrank darf. Sonst drohen Verklumpungen.

    Häufig gestellte Fragen zum Waschen der Daunenjacke

    Ja, Daunenjacken dürfen gewaschen werden, allerdings sollte die Reinigung wirklich nur dann erfolgen, wenn sichtbarer Schmutz oder starker Schweißgeruch dies erfordern. Verwende hierfür spezielles Daunenwaschmittel (kein normales!; im Notfall Sportwaschmittel), keinen Weichspüler, und wasche die Jacke bei max. 30 °C im Schonwaschgang. Wichtig: Die Jacke sollte anschließend im Trockner mit Tennisbällen getrocknet werden.

    Daunenjacken sollten idealerweise bei 30 °C, maximal 40 °C, im Fein- oder Wollwaschprogramm gewaschen werden. Wichtig sind ein spezielles Daunenwaschmittel , kein Weichspüler, eine geringe Schleuderzahl (max. 400-600 U/min) und ein zusätzlicher Spülgang, um Rückstände zu entfernen.

    Daunenjacken wäschts du am besten im Daunen-, Fein- oder Wollwaschprogramm bei 30 °C.

    Das könnte dich auch interessieren