Wie du dich bei frostigen Temperaturen am besten einpackst

| Material, Funktion & Technik

Erfahre, welche Körperregionen du im Winter besonders schützen solltest und wie du dich Schicht für Schicht richtig anziehst!

Tipps und Tricks für den Winter

Ja, im Winter ist es kalt. Aber ist das ein Grund, zu Hause zu bleiben und auf wärmere Zeiten zu warten? Wir sagen: definitiv nein! Sich richtig anziehen, lautet die Devise. Und dann nichts wie raus, um die schöne, weiße Jahreszeit in vollen Zügen zu genießen!

Im Magazin erfährst du, wie du dich Schicht für Schicht richtig anziehst, aus welchen Stoffen und Materialien die ideale Winterkleidung sein sollte, und welche Körperteile vor der Kälte besonders zu schützen sind. 

Drei Körperregionen, die im Winter besonderen Schutz benötigen

Die kalte Jahreszeit stellt für unseren Körper eine große Herausforderung dar. Täglich müssen wir mit Kälte, Nässe und trockener Luft zurechtkommen. Betroffen sind vor allem Haut, Kopf und die Extremitäten.

  1. Die Haut: Das größte Organ des menschlichen Körpers wird im Winter sehr strapaziert. Zum einen durch die Heizungsluft, die der Haut Feuchtigkeit entzieht. Zum anderen ziehen sich die kleinen Blutgefäße in den einzelnen Hautschichten bei Kälte zusammen: Die Hautdurchblutung schaltet einen Gang zurück. Ebenso die Talgproduktion. Der Stoffwechsel unserer Haut läuft also insgesamt auf Sparflamme, und bietet so eine empfindliche Angriffsfläche für Wind und Wetter.

    Was hilft? Versorge die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit und Fett, damit sie nicht spannt, rissig oder spröde wird! Bei Outdoor-Aktivitäten im Schnee trage am besten Thermounterwäsche aus polyestergemischter Funktionsfaser. Der Stoff schmiegt sich an die Haut und sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit nach außen geleitet wird. Generell solltest du dich an Wintertagen immer warm anziehen, idealerweise nach dem Layering-Prinzip!
     
  2. Der Kopf: Viele wichtige Organe sind hier versammelt: Mund, Nase, Ohren, Augen und das Gehirn. Sie alle sind stark durchblutet, wodurch der Wärmeverlust bei frostigen Temperaturen überaus hoch ist.

    Was hilft? Ob Haube, Stirnband, Kapuze oder Schlauchtuch: Packe die gesamte Kopfregion, inklusive Ohren, Stirn und Nacken vollständig ein, damit kein Schlupfloch für die klirrende Kälte mehr bleibt.

    Tipp: Wenn du draußen unterwegs bist, atme die kalte Luft bewusst durch die Nase ein. Was so selbstverständlich klingt, hat folgenden Vorteil: Die Atemluft wird auf dem Weg zur Lunge angefeuchtet und besser erwärmt, als wenn du durch den Mund einatmest.
     
  3. Hände und Füße: Kalte Füße und Hände sind eine normale Reaktion des Körpers auf sinkende Außentemperaturen, denn der Organismus versorgt vorzugsweise die inneren Organe und das Gehirn mit Blut. Körperpartien, die weit vom Rumpf entfernt sind, verlieren die meiste Wärme, wenn sie ungeschützt sind.

    Was hilft? Gut isolierte Handschuhe, warme Strümpfe und das passende Schuhwerk. Idealerweise sollten die Schuhe mit einer dicken, stabilen Gummisohle ausgestattet sein, die kälte- und feuchtigkeitsabweisend ist.

    Tipp: Das Schuhwerk nicht zu eng kaufen! Einengung stört die Durchblutung. Außerdem isoliert die Luftschicht zwischen Fuß und Hülle zusätzlich.

Layering – Wärme in drei Schichten

Was sich im Winter bewährt: der Zwiebellook. Er besteht aus mindestens drei Schichten, die – richtig kombiniert – besonders warm halten. Dabei hat jede einzelne Schicht ihre ganz spezielle Funktion:

Die erste Schicht hat direkten Hautkontakt und dient dazu, die Feuchtigkeit vom Körper wegzutransportieren. Idealerweise zieht man hier Funktionsunterwäsche aus Kunstfasern an, wie zum Beispiel aus Polartec® Power Stretch®, die möglichst eng anliegt. Baumwolle ist hierfür nicht geeignet, da sich der Stoff schnell mit Feuchtigkeit vollsaugt und den Körper abkühlt.

Aktive Isolierung ist die Hauptfunktion der zweiten Schicht. Sie schützt vor Kälte, speichert die natürliche Körperwärme und wirkt quasi als isolierendes Polster. Kombinierte PrimaLoft®-Jacken von Martini Sportswear sind als Mid Layer im Winter ideal.

Schutz vor direkten Witterungseinflüssen wie Wind oder Feuchtigkeit sollte die dritte Schicht bieten. Beliebtes Material dafür ist die „künstliche Daune“ PrimaLoft®. Sie ist nicht nur wärmend, sondern auch ultraleicht, atmungsaktiv und feuchtigkeitsabweisend.

Rotgefrorene Nase, kalte Füße und Gänsehaut möchtest du im Winter unbedingt vermeiden? Dann schau dir doch gleich mal die aktuelle Martini Sportswear Kollektion an! Sie bringt wohlige Wärme bei frostigen Temperaturen – versprochen.

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