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Die Dos und Don’ts bei der Pflege von Funktionswäsche

Pflegehinweise beachten

Sei es die Jacke, das Shirt oder der Sweater: Das Um und Auf, um Funktionswäsche und Sportkleidung richtig zu waschen, ist das Checken und Beherzigen der Pflegehinweise bzw. Waschsymbole. Bei Martini Sportswear findest du die wichtigsten Hinweise zur Pflege der einzelnen Kleidungsstücke stets im Etikett. Vor dem ersten Waschgang unbedingt einen Blick darauf werfen, damit die Textilien beim Waschen keinen Schaden nehmen. So können zum Beispiel PrimaLoft®-Produkte ohne weiteres im Schonwaschgang bei 30 °C gewaschen werden, allerdings am besten mit Flüssigwaschmittel.

Waschsymbole sind für dich Neuland? Dann haben wir die wichtigsten Textilpflegehinweise zu den Themen Waschen & Schleudern, Trocknen, Bügeln, chemische Reinigung und Bleichen hier für dich zusammengefasst. Diese gelten weltweit – mit Ausnahme der USA und Südkorea: 

Funktionskleidung auf den Waschgang vorbereiten

Atmungsaktiv, wasserabweisend, winddicht, dehnbar – Funktionskleidung erfüllt zahlreiche Zwecke. Um diese Vielseitigkeit so lange wie möglich zu erhalten, gilt es schon vor dem eigentlichen Waschen ein paar Dinge zu beachten: 

  • Wäsche trennen: Wasche deine Funktionskleidung separat von deiner sonstigen Wäsche! Warum? Abgelöste Baumwollfasern (oder andere Naturfasern) gelangen dadurch nicht in die feinen Zwischenräume im Funktionsgewebe. Sortiere die Sportwäsche zudem nach Farben.
  • Taschen leeren: Inspiziere alle Taschen. Oft befinden sich darin noch Taschentücher, Münzen oder die geliebte Sonnenbrille. All das muss raus! Vergiss dabei nicht unscheinbare, kleine Taschen auf der Innenseite oder am Rücken zu leeren.
  • Reißverschlüsse schließen: Schließe Reißverschlüsse und Klettverschlüsse vor dem Waschen! Dadurch verhinderst du, dass mit den spitzen Kanten Löcher in die Kleidung gerissen werden, und du schonst gleichzeitig die Waschmaschine.
  • Auf links drehen: Stülpe die Funktionskleidung von innen nach außen! Auch hier gilt wieder: Du vermeidest so unschöne Löcher in der Wäsche. Zugleich schützt du die Wäsche vor Abrieb und dem Ausbleichen eines Aufdrucks.

Anleitung zum richtigen Waschen der Funktionskleidung

Und worauf kommt es nun beim Waschen der Funktionskleidung an? Die wichtigsten Handgriffe und Tipps:

Überlade die Trommel nicht, sondern sorge dafür, dass deine Sportwäsche genügend Platz hat und Reibung minimiert wird. Kombiniere die Kleidung nur mit ähnlichen Stoffen und Farben.

Pulver ist beim Waschen von Funktionswäsche tabu. Es besteht die Gefahr, dass es sich nicht richtig auflöst und in den Poren des Funktionsgewebes festsetzt. Verwende daher am besten flüssiges Funktionswaschmittel, alternativ Feinwaschmittel. Diese Alternativen enthalten keine aggressiven Inhaltsstoffe und die Atmungsaktivität des Kleidungsstückes bleibt so erhalten. Ein herkömmliches Vollwaschmittel ist ebenso keine gute Idee: Hier sind oft Bleichmittel oder Enzyme enthalten, die die feinen Kunstfasern angreifen können.

Durch den Einsatz von Weichspüler kann die Funktionswäsche ihre wasserabweisende Funktion verlieren. Das kann zu einem unangenehme Tragegefühl führen, weil Schweiß nicht mehr richtig nach außen transportiert wird.

Schütze besonders empfindliche Funktionskleidung beim Waschen zusätzlich, indem du einen Wäschesack verwendest. Insbesondere Merinowolle verlangt danach.

In der Regel wäscht man Funktionskleidung nur bei 30 °C und idealerweise im Schonwaschgang. Bei manchen Waschmaschinen heißt das Programm „Feinwäsche“ oder „Sportwäsche“. Achte dazu unbedingt auf die Pflegehinweise am Etikett! Warum keine höheren Temperaturen? Weil 30–40 °C völlig ausreichen, um die Kleidung hygienisch sauber zu bekommen und höhere Temperaturen die empfindlichen Fasern schädigen können.

Auch das Schleudern kann an der Funktionswäsche Schaden anrichten. Daher: Entweder komplett darauf verzichten oder mit maximal 600 Umdrehungen schleudern! Das schützt vor zu starker mechanischer Belastung und dein Sport-Outfit hält länger.

Weitere Waschzusätze brauchst du in der Regel nicht – sie können aber für Menschen, die viel und unangenehm schwitzen oder an bestimmten Hautkrankheiten leiden, sinnvoll sein.

Funktionswäsche per Hand waschen: Geht das auch?

Ja, klar! Oft ist das Waschen mit der Waschmaschine nicht zwingend nötig. In diesem Fall kannst du die Funktionswäsche auch einfach per Hand ausspülen. Dafür brauchst du:

  • Lauwarmes Wasser mit maximal 30 °C
  • Eventuell etwas schonendes Waschmittel

Achte darauf, dass du die Textilien nicht zu sehr aneinander reibst, und spüle das Waschmittel wieder gut raus! Danach die Funktionswäsche vollständig trocknen lassen.

Gründlicher wird es aber natürlich mit der Waschmaschine – vor allem, wenn sie über ein geeignetes Sport- oder Schonprogramm verfügt, das perfekt auf die Bedürfnisse von Funktionskleidung abgestimmt ist.

Funktionswäsche richtig trocknen

Nach dem Waschen muss die Funktionskleidung gut trocknen, bevor du sie verwahren kannst. Folgende Möglichkeiten hast du: 

  • Im Trockner: Befindet sich auf dem Pflegeetikett ein Waschsymbol mit einem Quadrat mit einem Kreis und einem Punkt darin, kannst du die Sportwäsche schonend trocknen. Nicht länger als 20 Minuten und idealerweise im Sport- oder Schonprogramm!
  • An der Luft: Wenn das Symbol mit dem Kreis in einem Quadrat durchgestrichen ist, sollte die Funktionskleidung nicht in den Trockner wandern. Hänge sie lieber an einem gut belüfteten Ort auf, bis sie komplett trocken ist. Direkte Sonne und der Heizkörper sind dabei tabu!

Don’ts & häufigste Fehler beim Waschen von Funktionswäsche

Vermeide unbedingt folgende Don’ts:

·        Finger weg von Weichspüler – er kann die Funktionskleidung beschädigen, wodurch sie ihre wasserabweisende Eigenschaft verliert.

Zu heiße Temperaturen können die Fasern beschädigen, 30–40 °C reichen völlig aus.

Bitte nicht! Dieses kann Bleichmittel oder Enzyme enthalten, die die feinen Kunstfasern angreifen können. Besser: flüssiges Funktionswaschmittel, alternativ Feinwaschmittel.

·        Achte darauf, dass die Waschmaschine nicht zu voll ist, damit das Material geschont wird. Du wächst per Hand? Dann verzichte auf heftiges Rubbeln.

Lass das Schleudern am besten ganz sein oder beschränke dich auf maximal 600 Umdrehungen. So hält dein Outfit länger.

Lass deine Funktionswäsche nie direkt in der Sonne trocknen, sondern an einem gut belüfteten, schattigen Ort. Das schützt Fasern und Farben.

Häufig gestellte Fragen zum Waschen von Funktionskleidung

Merinowolle ist pflegeleicht, aber empfindlich. Wasche Funktionswäsche aus Merino daher bei maximal 30–40 °C im Wollwaschgang und mit Spezialwaschmittel. Dieses muss zwingend ohne Enzyme und pH-neutral sein. Ein Waschsack ist dabei ein Muss. Verzichte darüber hinaus auf Weichspüler und schleudere mit maximal 600–800 U/min. Lass die Sportwäsche danach liegend an der Luft trocknen.

Ja, Funktionskleidung kann in der Regel in der Waschmaschine gewaschen werden, erfordert aber spezielle Pflege. Checke dazu im ersten Schritt das Pflegeetikett und achte auf die wichtigsten Waschsymbole. Verwende sodann den Schonwaschgang bei maximal 30–40 °C und greife auf flüssiges Funktionswaschmittel zurück. Verzichte unbedingt auf Weichspüler, bleichmittelhaltige Waschmittel und starkes Schleudern.

Verwende für Funktionswäsche am besten flüssiges Funktionswaschmittel, alternativ geht auch Feinwaschmittel. Pulver ist beim Waschen von Sportwäsche hingegen tabu. Es besteht die Gefahr, dass es sich nicht richtig auflöst und sodann in den Poren des Funktionsgewebes festsetzt. Ein herkömmliches Vollwaschmittel ist ebenso keine gute Idee: Dieses kann Bleichmittel oder Enzyme enthalten, die die feinen Kunstfasern angreifen.

Funktionswäsche sollte in der Regel bei 30 °C bis maximal 40 °C gewaschen werden. Diese Temperaturen sind ausreichend, um Schweiß und Schmutz zu entfernen, während die speziellen Fasern und Membranen geschont werden.

Funktionswäsche kann in der Regel gebügelt werden, allerdings ist dies meistens nicht notwendig und erfordert sehr niedrige Temperaturen. Der Grund: Viele Funktionsmaterialien wie Polyester oder Nylon sind hitzeempfindlich und können bei zu hoher Hitze schmelzen oder ihre Funktion verlieren.

Befindet sich auf dem Etikett deiner Funktionswäsche ein kleiner Behälter mit Wasser, der durch ein Kreuz durchgestrichen wurde, heißt das: Nicht mit der Waschmaschine waschen! Wasche die Sportkleidung lieber per Hand oder bring sie zu einem professionellen Reinigungsdienst.

Das Waschsymbol mit einem Behälter und zwei Linien darunter verrät dir, dass du die Funktionswäsche nicht schleudern solltest. Befindet sich hingegen eine Linie darunter, ist schonendes Schleudern möglich.

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