Lagen über Lagen: Layering mit Martini Sportswear

Schlau kleiden mit dem Zwiebelprinzip

Ist es schon einmal vorgekommen, dass Sie beim Skitouring unter der dicken Jacke gefroren haben? Oder dass beim Wandern im Frühjahr unangenehme Nässe auf der Haut spürbar war? Gerade bei sportlichen Aktivitäten ist die Funktion der Bekleidung wichtig, um leistungsfähig zu bleiben. Schweiß oder Gänsehaut werden somit vermieden.

Abhilfe schafft das ebenso einfache wie effektive Zwiebelprinzip, auch Layering genannt. Das bedeutet: Die Kleidung wird in aufeinander abgestimmten Schichten getragen. Die Lagen müssen eine Einheit bilden und sozusagen miteinander funktionieren. Nur so ist eine perfekte Zirkulation der Luft zwischen dem Körper und den einzelnen Schichten möglich und der Schweiß kann optimal abtransportiert werden.

Wie genau funktioniert Layering?

Ziele des Layering-Looks sind nicht nur ein optimaler Tragekomfort, sondern auch eine gute Abstimmung und Performance der einzelnen Schichten. Was man am Körper trägt, soll im Idealfall bei Kälte wärmen, bei Aktivität kühlen und je nach Wetterlage vor Wind, Regen oder Schnee schützen.

Die Funktionsbekleidung ist dabei immer als ganzheitliches System zu betrachten. Jede einzelne Lage erfüllt eine spezielle Aufgabe. Wenn eine Schicht fehlt oder das falsche Material im Einsatz ist, kann sie die Leistung nicht zu 100 Prozent erfüllen.

Ein Baumwoll-T-Shirt beispielsweise leitet die Feuchtigkeit nicht nach außen ab, sondern speichert sie. Dadurch wird das Shirt nass und schwer, zudem trocknet es nur langsam. Welche Schichten und Materialien bei Outdooraktivitäten sinnvoll und nützlich sind, erfahren Sie hier!

MIT DIESEN SCHICHTEN SIND SIE IMMER PERFEKT GEKLEIDET

Ganz klassisch wird beim Zwiebelprinzip zwischen drei Lagen unterschieden: der First Layer, der Second Layer und der Third Layer. Jede Lage hat dabei eine andere Funktion. Das heißt jedoch nicht, dass man stets drei Kleidungsstücke am Körper trägt. Bei sommerlichen Temperaturen ist es meist ausreichend, zwei Lagen übereinander zu tragen. Im Winter könnten mehr als drei Schichten notwendig sein. Wie viel Kleidung man nach dem Layeringprinzip trägt, hängt demnach immer von den Wetterbedingungen ab.

FIRST LAYER: INTEGRIERTE TROCKENFUNKTION

Die First Layer, auch Base Layer genannt, liegt direkt auf der Haut. Ihre Aufgabe: Sie transportiert entstandenen Schweiß weg und gibt ihn nach außen ab. Somit werden Nässe und ein Auskühlen des Körpers verhindert. Die Basisschicht reguliert Temperatur, Feuchtigkeit und Geruch und sorgt für Komfort bei jeder Art von körperlicher Aktivität.

Geeignetes Material: z.B. Polartec® Power Stretch®. Bei dem eng anliegenden, strapazierfähigen und bi-elastischen Stoff spürt man sofort den einzigartigen Tragekomfort. Weiteres Plus: die hohe Atmungsaktivität. Überschüssige Feuchtigkeit am Körper wird schnell nach außen abgegeben. Die Haut bleibt trocken. Das dehnbare und robuste Funktionsmaterial ist für jede Outdoor-Aktivität ideal geeignet.

Second Layer: Aktive Isolierung

Die Wärmeschicht oder auch Mid Layer dient in erster Linie der Isolation gegen Kälte und kann aus mehreren Lagen bestehen. Zum Einsatz kommen ausschließlich hochfunktionale Materialien, die je nach Wetter, Temperatur und Aktivität dem Körper ausreichend Wärme spenden. Der Mid Layer erfüllt auch die Funktion als Feuchtigkeitspuffer.

Geeignetes Material: z.B. Polartec® Alpha®. Das hochkomprimierte und atmungsaktive Gewebe besitzt ideale thermische Anpassungsfähigkeit. Es ist stark wärmend und trocknet schnell. Wer mehr Wärme bevorzugt, greift am besten zu den kombinierten Primaloft®-Jacken von Martini Sportswear als Second Layer.

Third Layer: Schutz vor Wind und Wetter

Der Third Layer wird die Rolle der wetterabweisenden Schicht in der Lagenbekleidung zugewiesen. Sie schützt effektiv vor Wind, Wasser und Schnee. Weder Feuchtigkeit noch Kälte sollen zum Körper durchdringen. Ob Alltagsaktivitäten, Langlaufen oder Wanderungen im Hochgebirge – die Wahl der dritten Schicht orientiert sich stets nach dem jeweiligen Verwendungsbereich.

Geeignetes Material: z.B. Primaloft®. Die „künstliche Daune“ ist ein synthetisches Material, das gleich durch mehrere Vorteile punktet: Es ist ultraleicht, atmungsaktiv, feuchtigkeitsabweisend, hält warm und ist damit als Third Layer ideal geeignet.

Auch Pertex® Shield – ein leichter, robuster und technisch ausgereifter Oberstoff, der mit Atmungsaktivität und einer wasser- und winddichten Eigenschaft punktet – ist in den Jacken und Hosen von Martini Sportswear kaum wegzudenken.